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Subventionen Kirchentage 2003-2016

 

Katholikentag 2016 (*beantragte Gelder):

 

Quelle: www.mittelbayerische.de; siehe auch Interview mit Leipziger Kulturdezernent

Land Sachsen: 3.000.000 EUR
Bund: 500.000 EUR
Stadt Leipzig: 1.000.000 EUR
Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK),   Bistum Dresden-Meißen, Teilnehmerbeiträge, Sponsoring, Einnahmen, etc: 5.400.000 EUR
Gesamt:
 9.900.000 EUR

 

Konfessionszugehörigkeit in Leipzig (2012):

 

Quelle: Statistisches Jahrbuch Leipzig 2013

Katholisch:  4,3 %
Evangelisch: 11,9 % 
Sonstige oder keine Religion: 83,90%

 

Evangelischer Kirchentag 2015:

 

Quelle: Beschluss der Landeshauptstadt Stuttgart

Land BDW: 5.000.000 EUR
Bund: 400.000 EUR
Stuttgart: 3.200.000 EUR
Evangelische Kirche, Teilnehmerbeiträge, Sponsoring, Einnahmen, etc: 9.700.000 EUR
Gesamt:
 18.300.000 EUR

 

Konfessionszugehörigkeit in Stuttgart (1989-2013):

 

Quelle: Statistik Stuttgart

Katholisch (2013):  24,38%
Evangelisch (2013): 27,02% 
Sonstige, keine Religion, ohne Angaben (2013): 48,60%

 

Die Kostenzuschüsse des Bundes, der Länder und Kommunen zu den Kirchentagen betrugen für die Jahre 2001-2014 im Schnitt  über 7 Mio Euro pro Jahr.

Katholikentag 2014:

 

Quelle: www.katholikentag.de

Land Bayern: 1.600.000 EUR
Bund: 400.000 EUR
Stadt Regensburg: 1.000.000 EUR
Diözese Regensburg: 1.500.000 EUR
Verband der Diözesen Dtl. 1.000.000 EUR
Teilnehmerbeiträge, Sponsoring, etc.    2.830.000 EUR
Einnahmen & Projektzuschüsse 270.000 EUR
Gesamt:
 8.600.000 EUR

 

Evangelischer Kirchentag 2013:


Quelle: DIE WELT, 16.03.2013: "Was der Kirchentag wirklich kostet"

Stadt Hamburg:
7.500.000 EUR
Bund: 400.000 EUR
Kirchliche Zuschüsse: 4.250.000 EUR
Tagungsbeiträge, Spenden:

5.700.000 EUR
Eintrittsgelder, Sonstiges: 6.500.000 EUR

Gesamt*:

18.500.000 EUR

 

Katholikentag 2012*:

Quelle: www.katholikentag.de)
Land Baden-Württemberg: 1.600.000 EUR
Bund: 400.000 EUR
Stadt Mannheim: 1.500.000 EUR
Diözese Freiburg: 1.100.000 EUR
Eintrittsgelder 2.450.000 EUR
Sonstiges (Sponsoring, etc. ) 1.250.000 EUR
Gesamt: 8.300.000 EUR

*) Die Zahlen zum Katholikentag 2012 beruhen auf einer Schätzung von 2011. Tatsächlich hat das Land Baden-Württemberg sogar 2 Millionen Euro ausgegeben, nämlich 1.050.000 EUR im Jahr 2011 (siehe Haushaltsplan 2013/2014) und 950.000 EUR im Jahr 2012 (siehe Entwurf Haushaltsplan 2015/2016). Der Anteil an Staatsmitteln liegt somit faktisch also bei 3,9 Mio EUR.

Evangelischer Kirchentag 2011:

Quelle: www2.evangelisch.de)
Land Sachsen: 5.500.000 EUR
Bund: 400.000 EUR
Stadt Dresden: 2.000.000 EUR
Evang.-Luth. Landeskirche Sachsen: 1.000.000 EUR
Eintrittsgelder 3.500.000 EUR
Sonstiges (Sponsoring, etc. ) 1.500.000 EUR
Gesamt: 14.000.000 EUR

 

Ökumenischer Kirchentag 2010:
Land Bayern: 5.000.000 EUR

 

Quelle: Dr. Carsten Frerk:
"Violettbuch Kirchenfinanzen"

Bund: 1.550.000 EUR
Stadt München: 3.650.000 EUR
Spenden, Sponsoring, Eintrittsgelder: 10.800.000 EUR
Katholische Kirche: 2.500.000 EUR
Evangelische Kirche: 2.500.000 EUR
Gesamt: 26.000.000 EUR

Evangelischer Kirchentag 2009
Der ev. Kirchentag wurde von der hochverschuldeten Stadt Bremen mit 7,5 Mio Steuergeldern bezuschusst (Quelle: taz Bremen vom 28. Februar 2006).

Katholikentag 2008:

Quelle: Dr. Carsten Frerk:
"Violettbuch Kirchenfinanzen"

Bund, Land NRW, Stadt Osnabrück:
2.200.000 EUR
Bistum Osnabrück, Verband der Diözesen Dtl.  2.000.000 EUR
Eintrittsgelder, Sponsoring, etc.    3.500.000 EUR
Gesamt:
 7.700.000 EUR

 

Evangelischer Kirchentag 2007:

 

Quelle: Dr. Carsten Frerk:
"Violettbuch Kirchenfinanzen"

Land NRW: 3.100.000 EUR
Bund: 430.000 EUR
Stadt Köln: 1.500.000 EUR
Rheinische Kirche: 3.500.000 EUR
Eintrittsgelder, Spenden:    4.700.000 EUR
Sponsoring: 700.000 EUR
Gesamt:
 14.000.000 EUR


katholischer "Weltjugendtag" 2005:

 

Quellen: Wikipedia; Religionsfreie Zone; zu Ausgaben der Stadt Köln: Kölner Stadtanzeiger vom 29. Januar 2006;  

Land NRW: 3.000.000 EUR
Bund: 7.500.000 EUR
Stadt Köln: 3.126.000 EUR
Europäische Union 1.200.000 EUR
Katholische Kirche: 30.000.000 EUR
Eintrittsgelder, Spenden, Merchandising, Sonstiges:    70.000.000 EUR
Gesamt:
 115.000.000 EUR

 

Ökumenischer Kirchentag 2003:

 

Quelle: Dr. Carsten Frerk:
"Violettbuch Kirchenfinanzen"

Land Berlin: 1.800.000 EUR
Berliner Klassenlotterie (Eigentümer: Land Berlin): 5.600.000 EUR
Bund: 1.500.000 EUR
Land Brandenburg: 120.000 EUR
Spenden, Sponsoring, Eintrittsgelder, Evangelische Kirche, Katholische Kirche: 9.180.000 EUR
Gesamt:
 18.200.000 EUR

Die hohen Zuschüsse des Landes Berlin für den Kirchentag 2003 sind um so fragwürdiger, wenn man berücksichtigt, dass 70% der Berliner Bevölkerung keiner der beiden christlichen Kirchen angehören. Ein erheblicher Anteil dieser 70% dürfte aus ehemaligen Kirchenmitgliedern bestehen, die bewusst aus ihrer Kirche ausgetreten sind, weil sie die weltanschaulichen und/oder politischen Positionen der Kirchen ablehnen.

Zensus 2011: Konfessionszugehörigkeit in Berlin:

 

Quelle: Zensus 2011

Katholisch: 9.5 %
Evangelisch: 21,5 %
Sonstige, keine Religion, ohne Angaben 69 %

 

Ev. Kirchentag 2001:

 

Quelle: Frankfurter Rundschau, 8. März 2001 

Land Hessen: 5.100.000 EUR
Stadt Frankfurt: 3.900.000 EUR
Spenden, Sponsoring, Eintrittsgelder, Evangelische Kirche: 13.220.000 EUR
Gesamt:
 22.00.000 EUR

 

Gesamtübersicht

 Jahr  Ort  Steuergelder für Kirchentag/Katholikentag
2001 Frankfurt 9 Mio EUR
2003 Berlin 9 Mio EUR
2005 Köln (WJT) 15 Mio EUR
2007 Köln 5 Mio EUR
2008 Osnabrück 2,2 Mio EUR
2009 Bremen 7,5 Mio EUR
2010 München 10,2 Mio EUR
2011 Dresden 7,9 Mio EUR
2012 Mannheim 3,5 Mio EUR
2013 Hamburg 7,9 Mio EUR
2014 Regensburg 3 Mio EUR
2015 Stuttgart 8,6 Mio EUR
Jährlicher Durchschnitt: 7,4 Mio EUR
Summe: 88,8 Mio EUR

Für die Jahre 2004 und 2006 waren keine Zahlen verfügbar. Die oben genannten Subventionssummen sind nicht als abschließende Liste sondern als Mindestsummen anzusehen. Tatsächlich dürften die Kosten für den Staat noch höher liegen: nicht berücksichtigt sind Kosten für z.B. die Polizei und Bereitstellung  öffentlicher Gebäude wie z.B. Schulen und Turnhallen an Teilnehmende. Auch ist nicht berücksichtigt, dass viele Sponsoren wie etwa Polizei- und Feuerwehrverbände ganz oder weitgehend vom Steuerzahler finanziert werden.

 

 

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